Samstag, 25. Mai 2013

Bester Blog Award

Connü von minimal Make-up hat mir zwei Blogawards weitergegeben, vielen, vielen Dank :)
Darum ist das hier vielleicht auch die richtige Stelle, um mich bei allen anderen zu bedanken, die mir den Award ebenfalls verliehen habe - auch wenn ich zu faul war, sie weiterzugeben etc., z.B. bei Pik

Heute bin ich aber fleißig und gebe zumindest einen der Awards und seine Fragen weiter:

Die Regeln dazu sind:
  1. Poste deine Nominierung mit dem "Best Blog Award" Bild und danke mit einem Link demjenigen, der dich nominiert hat.
  2. Beantworte die 11 Fragen.
  3. Tagge 10 weitere Blogger, die unter 200 Leser haben.
  4. Sage den Bloggern Bescheid. 
1. Wann und warum hast du deinen Blog gegründet?  
Das war am 1. März 2010. Ich war schon seit zwei Wochen in der Türkei, um dort Freunde zu besuchen und wollte meiner Familie und meinen Freunden Zuhause mitteilen, wie es mir geht. Die Reise sollte nämlich fünf Wochen dauern und Telefonate waren teuer.

2. Hast du ein Vorbild für deinen Blog?  
Ein Vorbild eigentlich nicht. Es gibt viele Blogs, die ich gerne lese, aber deren Stil meinem einfach nicht entspricht - weil ich total chaotisch blogge. Eigentlich bewundere ich alle Blogger, die es neben ihrem Arbeitsleben schaffen, regelmäßig zu bloggen. Und diejenigen, die einen roten Faden durch ihre Einträge ziehen.

3. Verfolgst du viele Blogs? 
Nicht mehr. Ich habe während des Studiums sehr viele verfolgt, dann aber nach und nach ausgemistet. Einige von ihnen existieren nicht mehr aktiv und bei anderen habe ich gemerkt, dass mich der Schreibstil vielleicht doch nicht mehr so anspricht. Die wenige Zeit, die ich außerhalb der Arbeit vorm PC verbringe, soll sich lohnen - darum sind nicht mehr sooo viele Blogs übrig geblieben.

4. Seit wann interessierst du dich intensiver für das Thema Make-Up und Beauty? 
Das müsste so um November 2010 gewesen sein, als der Uniball anstand und ich mich richtig außergewöhnlich schick machen wollte ... zu diesem Anlass habe ich mir diverse Lidschatten gekauft und mich noch einmal an Eyeliner versucht ... und von da an ist es immer mehr geworden.

5. Welche Produktmarke hat dich am meisten überzeugt und warum?
Wenn ich in meine Make-up-Schublade schaue, müsste das Catrice sein. Die Preise sind angemessen, aber nicht zu teuer und ich bin bislang eigentlich mit allen Produkten, die ich gekauft habe, zufrieden.

6. Hast du eine Lieblings Lippenstift-/Nagellackfarbe? 
Bei Nagellacken trage ich am liebsten Grün oder auch Khaki.
Meine liebste Lippenstiftfarbe ist vermutlich knallrot, auch wenn das nichts für den Alltag ist.

7. Welchen Kussmund-Abdruck hinterlässt du auf Papier?  

Diesen:

8. Deine Wohnung steht in Flammen und du hast Zeit 3 Beautyprodukte aus den Flammen zu retten. Welche sind das?  
Vermutlich mein Augenbrauenpuder von Kryolan, mein einziges MAC-Rouge (Sincere) und die Zoeva Metallic Stones Palette. Das sind nämlich die teuersten Produkte, die ich besitze. Alles andere dürfte beim Nachkaufen günstig genug sein, um es zu ersetzen.

9. Worauf kannst du beim Shoppen eher verzichten? Schuhe, Kleidung, Make-Up, oder Schokolade? 
Auf Schuhe ... ich kaufe gern Schuhe, bin aber geizig. Darum tu ichs nicht so oft und bin außerdem ungeduldig.

10. Lippenstift oder Lipgloss? 
Lippenstift, weil die Haare nicht so dran kleben bleiben. Trotzdem habe ich ein paar Glosse, die ich gern öfter benutzen würde.

11. Ich verlasse das Haus nie ohne...? 
Handy, Portemonnaie, Schlüssel. Das wird bei mir standardmäßig abgecheckt, wenn ich rausgehe.

Jeder der mag, darf die Fragen gerne beantworten. Auch Pik, denn du hattest beim letzten Mal andere Fragen ;)

Freitag, 17. Mai 2013

Urlaub: Prag

Unseren Jahresurlaub haben mein Freund und ich uns in diesem Jahr relativ früh gegönnt - um noch gute Preise zu bekommen. Sowieso waren die Pläne eigentlich ganz anders, letztlich sind wir aber für knapp fünf Tage in Prag gelandet, der "goldenen Stadt".
Ich war vorher noch nie dort, kenne Tschechien nicht, kann kein tschechisch und hatte auch bei Fernsehdokus über Prag nie wirklich aufgepasst ... ich kannte Erzählungen vom Prager Golem und dem jüdischen Ghetto, hatte aber von der eigentlichen Stadt keine Vorstellungen.

Das hat sich in der letzten Woche geändert. Tschechisch kann ich immer noch nicht, aber bei der Busfahrt nach Prag habe ich ein wenig von Tschechien gesehen und kann zumindest feststellen: es ist hügelig. So auch Prag selbst. Wir wohnten in einem Viertel, das etwa 4km Fußweg vom Altstädter Ring entfernt liegt. Vom Altstädter Ring aus kann man alle mir bekannten und für uns relevanten Ziele zu Fuß erreichen. 
Vom Hotel aus mussten wir den Berg runter - und abends dann wieder rauf. So hatten wir immer einen herrlichen Ausblick über die Stadt und noch Sportprogramm dazu.

Bevor ich euch ein paar Fotos zeige, resümiere ich noch kurz: Prag ist eine schöne Stadt, die glücklicherweise vom Tourismus leben kann. Trotzdem sollten sich gerade die Reisegruppen und Schulklassen ein bisschen besser benehmen!

Blick über Prag

Die tschechische Flagge

Die astronomische Uhr Orloj

Die Karlsbrücke

Nur eine der vielen Statuen auf der Brücke

Der St.-Veits-Dom im Burghof

Auch hier beeindruckende Architektur

Das Dominnere

Das goldene Gässchen, das nur so heißt, weil dort Goldschmiede und Alchi-
 misten praktiziert haben. Goldfarben ist dort nichts.

Der Sitz der deutschen Botschaft, das Lobkowicz-Palais

Der Petřín-Aussichtsturm, der dem Pariser Eiffelturm
nachempfunden ist

Leckeres böhmisches Essen
Wir hatten eine tolle Zeit in Prag und ich fühle mich jetzt richtig erholt. Perfekt, um nach Pfingsten wieder voll durchzustarten!

Samstag, 27. April 2013

12 Bücher: Die Liebe in den Zeiten der Cholera


Ich habe bereits das sechste Buch vollendet und damit den Punkt "Es müssen im ersten Halbjahr 2013 mindestens 6 Bücher gelesen werden, sonst gibt es ein Strafbuch." erfüllt.

Gabriel García Márquez: Die Liebe in den Zeiten der Cholera (1985)

Durch mein Hispanistikstudium habe ich bestimmt schonmal Ausschnitte von irgendwas von Gabriel García Márquez gelesen, aber eben kein ganzes Buch, sodass mir die Challenge eigentlich sehr gelegen kam, um das mal nachzuholen. Allerdings auf Deutsch - obwohl ich im Nachhinein sagen würde, dass es auch mit ungeübtem Spanisch möglich sein dürfte, das Buch zu verstehen.

  1. Der Autor hat 1982 den Literaturnobelpreis erhalten - dieses Werk entstand allerdings danach und ist durchaus nicht schlecht. Reflexionen über Kultur und Geschichte Mittelamerikas und der Karibik sorgen definitiv dafür, dass man hier beim Lesen auch lernen kann.
  2. Der Charakter, der einem zu Beginn als Protagonist vorgegaukelt wird, verlässt die Bühne recht schnell und hinterlässt eine Ehefrau mit ihrer ganz eigenen Geschichte.
  3. Obwohl die eigentliche Geschichte erzählt wird, als die echten Protagonisten schon ein hohes Alter erreicht haben, wird die gesamte Vergangenheit aufgerollt. So wird die Handlung, die vom Beginn des Buches bis zum Ende "nur" etwa ein Jahr umfasst, durch fünfzig Jahre Vergangenheit bereichert.
  4. Bei Die Liebe in den Zeiten der Cholera handelt es sich tatsächlich um eine Liebesgeschichte, die allerdings nicht klassisch verläuft und bei der das Happy End nicht mit der Hochzeit kommt.
  5. Die körperliche Liebe ist jedoch auch allgegenwärtig, dominiert eigentlich sogar weite Teile des Romans.
  6. Als junger Mensch vom Alter zu lesen, kann zeitweise komisch sein ... man kann vieles einfach nicht nachvollziehen ...
  7. ... hofft aber bei einigen Dingen, die im Buch beschrieben werden, dass es sich mit dem eigenen Körper und der eigenen Beziehung nie so verhalten wird.
  8. Zweckehen können gut verlaufen, Liebe kann auch später entstehen.
  9. Das Klima Mittelamerikas ist mir unglaublich fern. Da kann ich Regen in Paris eher nachvollziehen ...
  10. Das Buch ist langatmig.
Ich weiß gar nicht, was ich von diesem Buch eigentlich erwartet hatte. Vor ein paar Jahren ist das auch verfilmt worden, oder? Eigentlich wollte ich es da schon lesen (und den Film sehen) ... bis heute hatte ich beides nicht geschafft. Nun habe ich zumindest das Buch gelesen und kann mir das als Film nicht vorstellen. Möchte das auch nicht. Gabriel García Márquez hat einen unglaublich intensiven Schreibstil, der stark empfindungsbetont ist ... diese Gefühle und Gerüche kann ich mir verfilmt nicht gut vorstellen.
Ich fand Die Liebe in den Zeiten der Cholera stellenweise wenig zielführend, aber trotzdem immer interessant ... viele der Einzelheiten sind zwar für die Geschichte nicht wichtig, machen aber den Erzählstil des Autors aus, der durchaus fesselnd ist.

Fazit: Lässt einen am Ende trotzdem irgendwie "leer" zurück ...

Montag, 15. April 2013

12 Bücher: Der Pate


Schon das fünfte Buch der Challenge ist dran:

Mario Puzo: Der Pate (1969)

Auch dieser Klassiker ist verfilmt worden und ich gestehe, dass ich keinen der drei Teile gesehen habe und auch vorher eigentlich rein gar nichts über das Buch wusste.

  1. Ich hatte vermutet, dass ich das Buch blöd und langweilig finden würde und durfte feststellen, dass ich mich geirrt habe.
  2. Autoren manipulieren. Die Mafia sind doch immer die Bösen ... und trotzdem sind die Protagonisten durchaus sehr sympathisch.
  3. Der Pate ist eine etwas andere Familiengeschichte, denn die Familie sind nicht immer die Blutsverwandten.
  4. Durch die vielen unterschiedlichen Blickwinkel gelangt der Leser zu einem sehr umfassenden Bild.
  5. Leg dich nicht mit der Mafia an! Auch dann nicht, wenn du selbst eine bist. Bandenkriege sind unschön - aber berechenbar.
  6. Überhaupt hat mich die ganze Taktik und Weitsicht in diesem Buch beeindruckt. Viele der Charaktere sind sehr berechnend und andere gar nicht: das macht am Ende auch den Unterschied aus.
  7. Trotz der Ansiedlung im Gangstermilieu sind doch auch zahlreiche Liebesgeschichten zu finden. Also doch was für Mädchen.
  8. Hinter jedem Paten steht immer eine starke Frau.
  9. Diese Subkultur in der amerikanischen Gesellschaft der 50er Jahre ist mal was ganz anderes.
  10. Und die Polizisten sind erst recht nicht immer die Guten.
Für mich ist es total schwierig, dieses Buch auch nur halbwegs sinnvoll in Stichworten zusammenzufassen, weil es sehr vielschichtig ist und die Geschichte über so viele Jahre geht, Rückblenden zeigt und viele Blickwinkel einnimmt.
Letztlich kann ich aber sagen:

Fazit: Vermutlich tatsächlich jedem zu empfehlen.

Sonntag, 14. April 2013

Frühling in Berlin

Endlich kommt die Sonne raus. Zeitweise ist es sogar schon richtig warm. Mittlerweile ist es (auch dank der Zeitumstellung) sogar noch hell, wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre. Ein bisschen mehr Motivation bringt das schon - als es sofort dunkel war, war ich generell schläfriger.
Die Arbeit macht mir immer noch viel Spaß. Mir gefällt, dass es so viel Abwechslung gibt. Immerhin betreue ich ja auch den Enstehungsprozess der Gemälde und da gibt es ständig etwas Neues zu sehen.

Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll, weil meine letzten Posts ja schon eine ganze Weile her sind. Inwiefern sich das in nächster Zeit bessern wird, kann ich noch nicht konkret sagen. Eigentlich habe ich vor allem Lust, eine richtige Umgestaltung zu wagen. Dafür braucht man aber auch ein wenig Zeit und ein paar Ideen - die fehlen mir momentan noch. Meinen Header mag ich eigentlich ganz gerne und würde den auch so oder so ähnlich beibehalten wollen ... die ganze Blogstruktur ist eventuell aber nicht unbedingt das, was ich mir letztlich vorstelle. Besonders, wenn es eventuell eher unregelmäßig bleibt. 
Andererseits sieht man so natürlich schnell, wenn es wirklich Neuigkeiten gibt und es wäre schade, wenn alle Inhalte der letzten drei Jahre verlorengehen würden. Ein wenig Aufräumen könnte allerdings ebenfalls nicht schaden ...

Ich möchte einige Themenblöcke insgesamt weiterbehandeln, andere aber vielleicht mehr unter den Tisch fallen lassen - denn auch wenn ich Kosmetikblogs gern selbst lese, sind meine Berichte und Fotos nun wahrlich nicht das Gelbe vom Ei.
Ich koche zu wenig, aber leckere selbstgemachte Sachen sollten dennoch ihren Platz finden. Reisen und Ausflüge auch ... ich schulde euch noch Fotos aus Dresden vom März.

Definitiv möchte ich die Bücherchallenge in diesem Jahr zu Ende bringen und werde da hoffentlich zeitnah den ein oder anderen Bericht verfassen.

Was mir aber wichtiger ist: ich sollte vor allem selbst wieder mehr lesen. Eure Blogs, Facebookeinträge etc. Dadurch, dass ich bei der Arbeit so viel am PC sitze, tue ich das privat immer noch wenig, weil ich mich über die Zeit freue, die ich wirklich für mich bzw. die wir wirklich für uns haben. Der Laptop bleibt da meist außen vor.
Ein bisschen Ausgewogenheit fehlt wohl immer noch - aber das pendelt sich bestimmt ein ;)